Das Zweite Kommen Jesu    
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Herzlich Willkommen!

 

„Advent“…

…heißt "Ankunft" und kann sich nicht nur auf das (erste) Kommen Jesu bei seiner Geburt beziehen, das wir hierzulande meist an Weihnachten feiern, sondern auch auf sein zweites - am Ende der Zeit.

Können Sie damit etwas anfangen? Egal, ob die Antwort ja oder nein lautet, wenn Sie Interesse haben, was die Bibel zu dem weiteren Verlauf der Weltgeschichte sagt, sind Sie hier genau richtig: Herzlich Willkommen!

Ich freue mich, Ihnen zunächst einmal mein Buch vorstellen zu können:
"Der zweite Advent - Eine biblische Perspektive zum zweiten Kommen Jesu Christi"

Buchcover

Auf über 260 Seiten werden darin die wichtigsten Ereignisse rund um Jesu Wiederkunft beschrieben, wesentlich detaillierter und umfangreicher, als es hier auf dieser Webseite möglich gewesen wäre.

Für ein Buch sprachen gleich mehrere Gründe: Längere und komplexere Texte sind in Buchform wesentlich angenehmer zu lesen als an einem Computermonitor. Und so praktisch das Internet zur Verbreitung von Informationen auch ist - steht es einmal (aus welchen Gründen auch immer) nicht mehr zur Verfügung, so sind auch die Informationen nicht mehr zugänglich. Ein Buch, zumindest in physischer Form und nach einer gewissen Verbreitungszeit, ist dagegen quasi immer verfügbar. Zu guter Letzt waren auch urheberrechtliche Aspekte zu beachten, unter anderem hinsichtlich der - zur besseren Nachvollziehbarkeit in das Buch aufgenommenen - umfangreichen Bibeltexte. 

Das Buch ist mittlerweile in 2. Auflage erschienen und unter anderem bei Neuland-Verlag erhältlich.

Daneben bleibt für einen Überblick zur Wiederkunft Jesu auch diese Webseite bis auf Weiteres bestehen. Ich muss allerdings offen sagen, dass ich im Vergleich zur Buchausgabe hier vieles nur "anreißen" bzw. vereinfacht darstellen kann. Für eine ernsthafte Beschäftigung mit diesem Thema sei daher o.g. Buch wämstens empfohlen.

Grundlagen all meiner Ausführungen (sowohl im Buch als auch auf der Webseite) sind hierbei der Glaube an Jesus Christus gemäß den Aussagen der Bibel und die Überzeugung, dass die Bibel Gottes unfehlbares Wort ist.

Ich habe mich bemüht, die relevanten Bibelstellen zusammenzutragen, zu ordnen und zu erläutern. Selbstverständlich erhebe ich keinen Anspruch auf Vollkommenheit, vollkommen ist nur Gott und sein Wort.

Wenn Sie sich mit dieser Thematik bisher überhaupt noch nicht beschäftigt haben, empfehle ich Ihnen, zuerst die kleine Einführung weiter unten auf dieser Seite zu studieren.

Bei Fragen, Lob, Kritik oder (ernst gemeinten) Anregungen bin ich für eine kurze Nachricht dankbar.

Übrigens:
Meine Frau und ich bieten von Zeit zu Zeit auch Reisen nach Israel an. Nähere Infos dazu finden Sie hier.

Ein Hinweis noch zum Datenschutz:
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Gottes Segen
Marcus Häuser


Kontakt:
buch@info-israel-org


Impressum:

Marcus Häuser
Neue Friedhofstr. 11
68647 Biblis

Für die auf dieser Webseite zitierten Bibeltexte wurde, soweit nicht anders angegeben, die Übersetzung nach Schlachter verwendet.

Bibeltext der Schlachter
Copyright (c) 2000 Genfer Bibelgesellschaft
Wiedergegeben mit freundlicher Genehmigung. Alle Rechte vorbehalten.



Webseite erstellt am: 20.1.2000 / letzte Aktualisierung: 16.9.2016




Kurze Einführung in die biblische Endzeitprophetie

1. Grundlagen:
Den Ausgangspunkt dieses Themas bildet eine Tatsache, die für keinen Christen in Frage stehen dürfte:
Die Tatsache der Wiederkunft Jesu Christi!
So wie Jesus vor etwa 2000 Jahren zum ersten Mal kam, um durch seinen Tod am Kreuz der Menschheit Erlösung und Rettung anzubieten, so wird er am Ende der Zeit zum zweiten Mal erscheinen, um Gottes Herrschaft aufzurichten.

Die Bibel sagt an mehreren Stellen deutlich, dass es keinen Sinn macht, den genauen Zeitpunkt dieser Wiederkunft berechnen zu wollen (so z.B. Jesus selbst in Mt. 24,36), denn nur Gott, der Vater, kennt ihn. Allerdings sind uns Zeichen gegeben, durch die wir die Nähe dieses Tages erkennen können (vgl. Mt. 24,33); bestimmte Ereignisse, bei deren Eintreffen deutlich wird: Der Tag ist nahe! Und eben genau damit beschäftigt sich endzeitliche Prophetie.


2. Der richtige Umgang mit diesem Thema:
Wie in fast allen Bereichen des christlichen Glaubens, so sind auch hier zwei extreme Richtungen anzutreffen.
Die erste verliert sich in unbiblischen Spekulationen:
So wird z.B. trotz aller Warnungen versucht, ein Datum der Wiederkunft zu berechnen. Die Zeugen Jehovas sind hier wohl das populärste Beispiel.
Weiterhin werden biblische Aussagen oft nach Belieben gedeutet. Wie viele Persönlichkeiten in der Geschichte wurden schon als DER Antichrist "identifiziert"?
Und so genannte "Endzeitsekten" können unter Missbrauch und Verzerrung biblischer Aussagen andere Menschen negativ beeinflussen bis hin zum Selbstmord, so geschehen etwa in Uganda im Jahre 2000. Dies ist übrigens keine moderne Erscheinung, so wurde z.B. auch der Bauernaufstand im Mittelalter teilweise von falschen endzeitlichen Vorstellungen mitbestimmt.

Das andere Extrem zeigt sich dagegen in einem völligen Desinteresse an diesem Thema, bis hin zu einer Verneinung von Jesu Wiederkunft. Wer rechnet heute noch konkret mit Jesu Kommen? Wer von den Christen? Es ist interessant, was Petrus in 2.Petr. 3,3.4 dazu schreibt.

Manchmal taucht gerade von christlicher Seite die Frage auf, warum man sich denn überhaupt mit diesem Thema beschäftigen solle. Muss man denn nicht immer so leben, als käme Jesu heute noch zurück?
Das ist im Grunde genommen richtig; andererseits war es ja aber Gott selbst, der uns in seinem Wort manches Zukünftige offenbart hat. Warum? Nun, ich meine, um vorzubereiten und zu stärken. Wer weiß, was ihn erwartet, wird nicht so schnell vom Weg abkommen wie ein anderer, der völlig unvorbereitet ist. Und "steinig" wird diese letzte Wegstrecke allemal.
Kein Wunder also, dass die Bibel an mehreren Stellen (Dan. 12,4; Lk. 21,29-31; Off. 22,6.7) die Beschäftigung mit dieser Thematik ausdrücklich empfiehlt. Dies gilt umso mehr, als gerade unsere Zeit beachtenswerte Entwicklungen aufweist.


3. Auslegung:
Die relevanten Bibeltexte finden sich zum Beispiel in den Büchern Daniel und Offenbarung. Weiterhin ist die sog. Endzeitrede Jesu (u.a. Mt. 24) von großer Bedeutung. Daneben gibt es gerade bei den Propheten noch kleinere und größere Abschnitte, die sich mit der Endzeit beschäftigen.

Es gibt für die Auslegung dieser Texte einige Regeln bzw. Besonderheiten, die beachtet werden sollten:

- Schrift mit Schrift
Dieser Grundsatz gilt für jegliche Bibelauslegung und besagt ganz einfach, dass eine unklare Schriftstelle immer möglichst mit Hilfe einer anderen Schriftstelle ausgelegt werden muss. Anders ausgedrückt: Die Bibel erklärt sich sehr oft selbst.

- Bildhafte und symbolische Sprache
Während normalerweise in einen Bibeltext ohne zwingenden Grund nichts „hineininterpretiert“ werden sollte, ist eine häufige Eigenschaft prophetischer Texte die Verwendung von Bildern und Symbolen, die eine wortwörtliche Auslegung oft unmöglich macht. So werden z.B. in Daniel 7,17 Königreiche durch verschiedene Tiergestalten symbolisiert. Eine wörtliche Auslegung ergäbe hier natürlich Unsinn. Auch kann ein Begriff in mehreren Bedeutungen vorkommen, so kann etwa das Wort „König“ nicht nur den eigentlichen König, sondern auch dessen Reich bezeichnen. Eine Verwendung, die wir auch aus unserer Alltagssprache kennen (vgl. den Ausdruck „Hitlerdeutschland“).

- Verkürzungen und Zusammenfassungen
In der Prophetie werden manchmal Ereignisse, die zeitlich weit auseinander liegen, als ein Vorgang beschrieben. So gibt es z.B. Stellen, bei denen scheinbar Jesu erstes und zweites Kommen zusammenfällt, obwohl dies natürlich zwei getrennte Ereignisse sind. Man kann hier von einer Art prophetischer "Vogelperspektive" sprechen.

 
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